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Die Tortenmeisterin, jede Torte ein Gedicht Traditionen zu Konfirmation und Kommunion
Konfirmation In einigen Gemeinden hat es Tradition, dass die Wege von Konfirmand zu Konfirmand mit Sägemehl (oder Sand) und Tannenzweigen gestreut werden. Der Weg geht dann bis zur Kirche. Zusätzlich dazu stehen Tannen vor der Tür, die mit Schleifen geschmückt werden. Je nach Region hat es Tradition, dass die Haustüren der Konfirmanden mit Girlanden geschmückt werden. Das können z.B. die Paten oder die Eltern machen.
Kommunion Früher trugen die Mädchen bei ihrer Kommunion einen Haarschmuck. Das war meist ein selbstgemachter Kranz aus Blumen und/oder Schleierkraut. Heute kann man z.B. einen Haarkranz beim Floristen machen lassen, oder man wählt einen Haarkranz aus Tüll und Perlen. Der Haarkranz sollte zum Kleid passen, d.h. meist ist der Haarkranz weiß, da auch heute noch viele Kommunionskleider in weiß gehalten sind. Auch bei der Kommunion hat es in einigen Gemeinden Tradition, dass die Haustüren (oder Vorgärten) der Kommunionskinder geschmückt werden. Das kann z.B. mit Blumen oder auch mit weißen Fähnchen gemacht werden. Auch Girlanden aus Tüllstoff oder Spruchbänder können eine Möglichkeit sein. Diese Art der Dekoration können z.B. die Nachbarn übernehmen, aber auch Verwandte und Paten können sich daran beteiligen. Bei der Kommunion entzünden die Kinder selbst ihre Kerzen an der Altarkerze, damit soll die Taufhandlung noch einmal bestätigt werden. Die Kerzen an sich können die Taufkerzen sein - wenn sie aufgehoben wurden. Es können aber auch neue Kommunionskerzen sein, welche die Kommunionskinder z.B. von den Eltern oder Paten geschenkt bekommen oder im Vorfeld der Kommunion selber gestalten.
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